Research Outputs

2023 2023 2022 2022 2021 2021 2020 2020 2019 2019 2018 2018 2017 2017 2016 2016 2015 2015 0.0 0.0 0.5 0.5 1.0 1.0 1.5 1.5 2.0 2.0 2.5 2.5 3.0 3.0 3.5 3.5 4.0 4.0
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  • Publication
      200
  • Publication
    Cross-linked Practice Education via exchange of learning objectives
    (Europe Region World Physiotherapy, 2020-09-11) ;
    Background: In Österreich ist die Ausbildung zum/r Physiotherapeut/in in der FH-MTD-Ausbildungsverordnung geregelt. Diese gibt vor, dass die praktische Ausbildung, im Ausmaß von mindestens 1125 Stunden in Gesundheitseinrichtungen zu absolvieren ist. An diesem „3. Lernort“ stellt sich die Herausforderung, dass Personen ohne direkten Bezug zur Hochschule die Studierenden betreuen. Daher ist eine Abstimmung zwischen der Praktikumsstelle und der Ausbildungsstelle unumgänglich. Methods: Die Zuteilung der Praktika wird von einer Praktikumskoordinatorin vorgenommen, um sicherzustellen, dass die praktische Ausbildung den gesetzlichen Anforderungen entspricht und die Diversität des Berufsfeldes widerspiegelt. Dieser Prozess wurde im Sinne der Qualitätssicherung von zwei Gutachtern extern evaluiert. Basis für die Organisation von Praktikumsplätzen sind bestehende Kooperationen der Hochschule mit verschiedenen Gesundheitseinrichtungen. Zur Intensivierung dieser Zusammenarbeit findet jährlich eine Praktikumsanleiter/innen-Konferenz statt, welche zur Vermittlung von praktikumsrelevanten Informationen und zum Erfahrungsaustausch dient, mit dem Ziel über ein Gruppendelphi-Verfahren einen Konsens an der Schnittstelle Theorie und Praxis zu finden.. Praktikumsbegleitend wird an der Fachhochschule die Lehrveranstaltung „Berufliche Handlungsreflexion“ (I-IV) in Kleingruppen mit max. 8 Personen abgehalten, die der professionellen Vorbereitung, Evaluation und Reflexion der Praktika sowie der geforderten Dokumentation durchgeführter PT Prozesse dient. Weiters werden mit den Studierenden im Zuge eines Einzelcoachings Lernziele fürs nächste Praktikum vereinbart. Aufgrund einer Stärken/Schwächen-Analyse sind diese Ziele auf jeden einzelnen Studierenden zugeschnitten. Results: Die Ergebnisse der externen Evaluierung haben gezeigt, dass die Stringenz aller beteiligten Prozesse in hohem Maße dadurch gewährleistet ist, dass die Organisation der praktischen Ausbildung in der Hand einer Person, der Praktikumskoordinatorin liegt, die alle Prozessschritte koordiniert. Neben dem Informationsaustausch in den Praktikumsanleiter/innen-Konferenzen erhält das Team der Fachhochschule ebenso wichtiges Feedback der Praktikumsanleiter/innen zu den jeweiligen Praktika. Etwaige aufgetretene Schwierigkeiten und Auffälligkeiten mit den Studierenden können hier persönlich besprochen und evaluiert werden. In Folge dessen können diese Gespräche aufgegriffen werden, um diese Besonderheiten in Einzelcoachings mit den Studierenden zu reflektieren. Das Team der Hochschule fungiert hier einerseits als Vermittler, aber auch als Mentor, sodass die gewonnenen Informationen beider Seiten gewinnbringend verarbeitet werden können. Diskussion: Durch die prozessorientierte Vernetzung von Hochschule – Praktikumsanleiter/in – Studierende ist die Qualität der praktischen Ausbildung gesichert und kann als sehr hoch angesehen werden. Allerdings erfordert dieser stetige Austausch einen hohen Ressourceneinsatz. Sowohl für die Hochschule als auch für die Praktikumsstellen stellt es eine große organisatorische, zeitliche und personelle Herausforderung dar, den Studierenden eine qualitativ hochwertige praktische Ausbildung zu ermöglichen. Auf digitale Technologien kann in Gesundheitseinrichtungen aus Gründen des Datenschutzes nur eingeschränkt zurückgegriffen werden und diese können den Austausch „face to face“ auch nicht ersetzen. Conclusio: Eine hohe Qualität in der praktischen Ausbildung ist ein wesentliches Ziel in der Ausbildung zum/r Physiotherapeut/in. Dies gelingt nur mit einer koordinierten Vernetzung zwischen der Hochschule und den Gesundheitseinrichtungen und einem hohen Ressourceneinsatz. Literatur: Niederberger, M. & Renn, O. (2019). Delphi-Verfahren in den Sozial- und Gesundheitwissenschaften. Konzept, Varianten und Anwendungsbeispiele. Wiesbaden: Springer VS Klemme, B. (Hrsg.) (2012). Lehren und Lernen in der Physiotherapie. Stuttgart: Thieme Verlag Klemme, B. & Siegmann, G. (Hrsg.) (2015). Clinical Reasoning: Therapeutische Denkprozesse lernen. (2. Auflage). Stuttgart: Thieme Verlag Österreichische Bundesregierung. (2006, 5. Jänner). FH-MTD-Ausbildungsverordnung: FH-MTD-AV. Verfügbar unter: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004516 [23.01.2020]
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  • Publication
    Das Konzept Physiologik in der physiotherapeutischen Praxis - Ergebnisse aus einer qualitativen Validierungsstudie
    Kommunikation und Interaktion von Therapeut/innen und Patient/innen wird eine immer wichtigere Rolle beigemessen. Neben der Vermittlung von medizinischem Fachwissen soll diese auch den Zweck der korrekten Einschätzung von subjektiven Befindlichkeiten und funktionellen Symptomen seitens der Patient/innen ermöglichen. Das in der physiotherapeutischen Praxis entwickelte Konzept „Physiologik“ greift den Ansatz des/der informierten Patienten / Patientin auf und setzt zur Optimierung des Therapieerfolges mit Hilfe eines Drehzahlmessers mit Ampelsystem bei der Selbstwahrnehmung und der einheitlichen Sprache zwischen Physiotherapeut/innen und Patient/innen an. Ziel der qualitativen Vorstudie ist es, das Konzept „Physiologik“ in einem 2-Gruppendesign auf die Anwendbarkeit hin zu prüfen. Auf Basis einer systematischen Recherche zum Zusammenhang von Kommunikation und Selbsteinschätzung wurden qualitative Leitfadeninterviews mit Physiotherapeut/innen (n = 10) und deren Patient/innen (n = 20) durchgeführt. Es wurde untersucht, ob es in den Erfahrungen von Physiotherapeut/innen und Patient/innen einen Unterschied gibt zwischen jenen, die „Physiologik“ anwenden und jenen, die es nicht anwenden. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass das Konzept im therapeutischen Praxisalltag einen erheblichen Nutzen für Physiotherapeut/innen und Patient/innen bringt. Aus Sicht der Physiotherapie ist das Konzept Physiologik ein interessantes Gedankengerüst, welches in letzter Konsequenz die Autonomie des Patienten / der Patientin über seinen eigenen Heilungsprozess stärkt und eine gewisse Sicherheit darin gibt, Übungsanleitungen des Physiotherapeuten / der Physiotherapeutin in ausreichender Anzahl heilungsfördernd durchzuführen.
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  • Publication
    Die Vermittlung von evidenzbasiertem, physiotherapeutischem Wissen in der praktischen Ausbildung
    (MTD-Austria, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste, 2015)
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  • Publication
    Fort- und Weiterbildung zu komplementären und alternativen Methoden: Ihr Stellenwert für die Physiotherapie
    (Physio Austria - Bundesverband der PhysiotherapeutInnen Österreichs, 2019-09)
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