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  • Publication
    Soziale Arbeit unter Druck Zu den Auswirkungen des Fachkräftemangels mit Fokus auf das Studium der Sozialen Arbeit
    (2023) ;
    Kronberger, Gabriele
    Die Praxiskoordination und -lehre in den Studiengängen der Sozialen Arbeit an den österreichischen Fachhochschulen fungiert als Brücke zwischen Lehre und Praxis. In diesem Beitrag werden die Auswirkungen und Implikationen des Fachkräftemangels in der Sozialen Arbeit mit Fokus auf das Studium und die damit verbundenen Entwicklungen untersucht. Aufgrund fehlender statistischer Daten wird der Referenzbereich Pflege zur Verdeutlichung der Situation herangezogen. Weiters werden die Ergebnisse einer Gruppendiskussion mit Praxiskoordinator*innen und Praxislehrenden aus den FH-Bachelorstudiengängen Soziale Arbeit aller neun Bundesländer präsentiert, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurde. Eine Frequenzanalyse des Portals Jobverteiler ermöglicht quantitative Aussagen zur Rekrutierung von Studierenden in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit. Die qualitativen Forschungsergebnisse machen zum einen erhöhten Arbeitsstress und Vereinbarkeitsprobleme von Studierenden der Sozialen Arbeit sichtbar und verdeutlichen zum anderen die Belastungen, denen Sozialarbeiter*innen aufgrund des bestehenden Personalmangels in der Praxis ausgesetzt sind. Auch die quantitative Auswertung von Stellenangeboten lässt diesbezügliche Rückschlüsse zu. Abschließend werden Empfehlungen zur Behebung der oben genannten Problematik diskutiert, wie zum Beispiel eine rasch durchzuführende umfassende Evaluierung des Bedarfs an Fachkräften der Sozialen Arbeit in Österreich.
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  • Publication
    Die Verknüpfung von Konzepten klinischer Sozialer Arbeit und sozialräumlicher Sozialer Arbeit in Theorie und Praxis
    (Verein zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen zur Sozialarbeit, 2020)
    Sowohl die klinische als auch die sozialräumliche Soziale Arbeit müssen zum Ziel haben, die Lebenswelt von KlientInnen breit (im besten Fall ganzheitlich) und in Wechselwirkung mit den sich darin befindlichen Individuen und Gruppen zu thematisieren. Eine sozialräumlich ausgerichtete Soziale Arbeit fordert dabei eine aktive Rolle zur Verbesserung der Lebensbedingungen von KlientInnen – anschließend an oder präventiv zu klinischer Unterstützung – ein. Die Umwelt darf hierbei keine passive oder gar ausschließlich abverlangende Partnerin im Veränderungsprozess von AdressatInnen Sozialer Arbeit sein. Anpassungsleistungen oder Veränderungen im Sinne des Willens von KlientInnen können nicht ausschließlich seitens der KlientInnen Sozialer Arbeit erwartet werden. Deshalb muss der Sozialarbeit die Aufgabe zufallen, AdressatInnen und Nicht-AdressatInnen Sozialer Arbeit zu ermächtigen, ihre Umwelt selbst zu gestalten, um so Lebensbedingungen für ein gelingendes Leben zu schaffen. Diese partizipativen Prozesse ermöglichen erst klinisch-sozialraumorientierte Soziale Arbeit. Im Artikel wird ein kritischer Abriss der Theorie und Praxis von Sozialraumorientierung dargestellt, um dann anhand von zwei Beispielen die Umsetzung dieser Prozesse zu beschreiben.
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  • Publication
    Erfolgreicher Wissenstransfer im Beratungskontext Sozialer Arbeit mit Hilfe von Wissensplattformen. Ein Praxisprojekt im Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement der FH Burgenland
    (Verein zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen zur Sozialarbeit, 2020) ; ;
    Dieser Artikel widmet sich unserem Praxisprojekt im dritten Semester des Masterstudiums Angewandtes Wissensmanagement an der FH Burgenland. Wir haben hierfür drei Informationsplattformen zum Thema „Förderungen von privaten Einzelpersonen im Bundesland Burgenland“ analysiert: die Homepages des Landes Burgenland, der Arbeiterkammer und der österreichischen Studienbeihilfenbehörde. Unser Ziel war es, Anwendungsmöglichkeiten für den Wissenstransfer im Beratungskontext Sozialer Arbeit mit Hilfe von Informationsplattformen zu erforschen. Die Erkenntnisse unserer Untersuchung führten im nächsten Schritt zur Erstellung der Informationsplattform SozFöH (www.wordpress.sozfoeh.com), die sich hinsichtlich der BenutzerInnenfreundlichkeit (usability) und dem Inhalt (content) von den bislang bestehenden Plattformen unterscheidet. Sie verfügt über eine einfache und klar gegliederte Content-Darstellung, übersichtlich gestaltete Infoblätter zum Ausdrucken können abgerufen werden und die jeweiligen Anlaufstellen sind verlinkt.
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  • Publication
    Wenn es ohne fremde Hilfe nicht mehr geht: Beratung zu Pflegeoptionen und Einzugsmanagment bei der Aufnahme in ein Pflegeheim als Aufträge an die Soziale Arbeit
    (Verein zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen zur Sozialarbeit, 2020)
    Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse einer Fallstudie präsentiert, die die Zusammenhänge zwischen dem Einzug einer älteren, pflegebedürftigen Frau in ein Pflegeheim und der zu beobachtenden Verschlechterung ihrer Krankheitssymptome untersucht. Es werden die Gründe beleuchtet, die zum Pflegeheimeintritt geführt haben und mit Ergebnissen weiterer Interviews verglichen. Des Weiteren wird ein Abriss der Aufgaben der Sozialen Arbeit mit alten und älteren Menschen gegeben. Die Analyse der Interviews mit der Adressatin, der Pflegemanagerin und sieben weiteren Interviewpartner*innen sowie der ethnografischen Beobachtungen erfolgte mittels Grounded Theory und Themenanalyse. Die Ergebnisse, dies kann bereits vorweggenommen werden, zeigen einen Zusammenhang zwischen dem durch die Strukturen des Pflegeheims bedingten Autonomie- und Rollenverlust und der zu beobachtenden Veränderungen der Krankheitssymptome. Eine Teilaufgabe der Sozialen Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen besteht darin, Mängel bei der Beratung, Unterstützung und Begleitung betroffener Personen und ihrer Angehörigen zu beheben. Die Ergebnisse der Fallstudie können die Planung zukünftiger Betreuungs- und Pflegealternativen unterstützen und zeigen das umfangreiche Handlungsfeld der Sozialen Arbeit mit alten Menschen auf.
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