Please use this identifier to cite or link to this item: http://hdl.handle.net/20.500.11790/1577
Title: Kulturalisierung und Mehrsprachigkeit in der biografischen Fallarbeit mit Geflüchteten: Herstellung und Dekonstruktion der Kategorie „Flüchtling“ in narrativen Gesprächssettings
Authors: Luimpöck, Sabrina 
Keywords: Flucht;Mehrsprachigkeit;Intersektionalität;Diskriminierung
Issue Date: 2021
Publisher: Beltz
Source: Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit, 1, 313-335
Journal: Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit 
Abstract: Die Narration der eigenen Lebensgeschichte geflüch teter Menschen wird u.a. durch die Struktur von Einvernahmen im Asyl verfahren und Beratungssituationen beeinflusst, in denen sich die Betroffe nen gezwungen sehen, sich auf ihre Hilfsbedürftigkeit zu fokussieren. Diese Vorerfahrungen formen einerseits die Erzählstruktur, andererseits wirken normative Integrationserwartungen auf die biografische Selbstpräsentation. Die Analyse der Sprachwechsel innerhalb der Erzählung legt zudem latente Deutungsmuster offen. Der Artikel verweist auf die Notwendigkeit profes sioneller Reflexivität, welche über ein kritisches Hinterfragen der eigenen biografischen Situiertheit von Fachkräften hinausgeht. Es gilt, Gesprächs settings so umzugestalten, dass Rassismus- und tabuisierte Krisenerfahrun gen erzählbar werden und sich die Akteur_innen zeitgleich als handlungs fähige Subjekte wahrnehmen können. Der Beitrag zeigt Perspektiven der biografischen Fallarbeit bei krisenhaften Lebensereignissen im Kontext Flucht auf.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11790/1577
ISSN: 2628-4502
DOI: 10.30424/OEJS2103313
Rights: info:eu-repo/semantics/openAccess
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