Please use this identifier to cite or link to this item: http://hdl.handle.net/20.500.11790/1413
Title: Österreichischer Weinwirtschaftsbericht 2020
Other Titles: Aktuelle Herausforderungen der österreichischen Weinerzeuger 1. Halbjahr 2020
Authors: Wieschhoff, Marcus 
König, Bettina 
Pfeiffer, Christian 
Keywords: Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige 2012::Sozialwissenschaften::Wirtschaftswissenschaften;Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige 2012::Sozialwissenschaften::Wirtschaftswissenschaften::Wirtschaftswissenschaften::Betriebswirtschaftslehre
Issue Date: Oct-2020
Abstract: Basierend auf den Ergebnissen einer Online Befragung analysierte das Department Wirtschaft der Fachhochschule Burgenland erstmals die Einschätzung von 266 österreichischen Weinbaubetrieben zur aktuellen Lage und Tendenzen in der Weinbranche. Vor allem konnte man damit die Auswirkungen der Corona Pandemie und die damit verbundenen Herausforderungen für Weinbaubetriebe sichtbar machen. An der Befragung haben 148 Betriebe aus Niederösterreich, 73 aus dem Burgenland, 37 aus der Steiermark, 5 Betriebe aus Wien und weitere zwei aus den restlichen Bundesländern teilgenommen.Absatzpotenzial im Online Vertrieb/Verkauf von Wein84% der Betriebe verkaufen ihre Weine direkt über die Gastronomie an den Weinkonsumenten -nach dem Ab-Hof-Verkauf (97%) die wichtigste Verkaufsschiene. Diese starke Abhängigkeit von der Vertriebsschiene Gastronomie wirkt sich während des COVID-19 Lockdownsbesonders stark auf die Absatzmöglichkeiten der Weinhersteller aus. 42% des Absatzes wird nach wie vor über den Ab-Hof Verkauf getätigt. Der Ab-Hof Verkauf stellt somit die wichtigste Vertriebsschiene für die befragten Weinbaubetriebe dar. Gerade aber der Absatz über diese Vertriebsschiene war zu Zeiten des Lockdownsebenso unterbunden wie der Weinabsatz über die Gastronomie.Beide Vertriebsschienen werden vom Großteil der Winzer aber noch nicht voll ausgeschöpft (oder wie im Falle des LEHs können nicht genutzt werden): 45% der befragten Weinhersteller setzen keine Menge über den Online Handel ab und nur 5% der Absatzmenge kommt über den LEH zum Endkonsumenten –eine Vertriebsschiene, die von österreichischen Weinkonsumenten in den letzten Jahren verstärkt wahrgenommen wird.Stabile Absatzpreise und höherer LagerbestandDie Geschäftslage und damit einhergehend die Absatzmenge wurden für das erste Halbjahr 2020 von mehr als 60% der Betriebe als schlechter eingestuft als im Vorjahreszeitraum. Interessant stellt sich aber die Tatsache dar, dass dies –nach Einschätzungen der befragten Betriebe –sich kaum auf die Preislage auswirken wird. 65% der teilnehmenden Weinhersteller schätzen die Absatzpreise mit als „saisonüblich“ ein, erwartet wird aber dafür auch von mehr als 50% aller Betriebe ein höherer Lagerstand als im Vergleichszeitraum des ersten Halbjahres.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11790/1413
DOI: 10.13140/RG.2.2.16654.18249
Rights: info:eu-repo/semantics/openAccess
Appears in Collections:Wirtschaft (mit Schwerpunkt Zentral-Osteuropa)

Files in This Item:
File Description SizeFormat
Weinwirtschaft_FHBGLD_Ergebnisse_1_2020.pdfÖsterreichischer Weinwirtschaftsbericht 20201.27 MBAdobe PDFView/Open
SFX Query Show full item record

Page view(s)

44
Last Week
1
Last month
9
checked on May 9, 2021

Download(s) 20

13
checked on May 9, 2021

Google ScholarTM

Check

Altmetric

Altmetric
Dimensions


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.