Please use this identifier to cite or link to this item: http://hdl.handle.net/20.500.11790/1399
Title: Gesundheitliche Wirkweisen des sozialen Netzwerkes von Volksschulleitungen am Arbeitsplatz Schule
Authors: Szabo, Barbara 
Issue Date: May-2020
Publisher: Thieme
Source: Das Gesundheitswesen, 82(5), 456
Journal: Das Gesundheitswesen, Sonderheft 
Abstract: Hintergrund: In den vergangenen Jahren nahm die Zahl der Artikel mit dem Keyword „Soziales Netzwerk“ in Public Health Journals zu. Der Zusammenhang zwischen sozialen Netzwerken und gesundheitlichen Parametern ist mehrfach wissenschaftlich belegt. Forschungsbedarf besteht jedoch in Hinblick auf die konkreten Wirkweisen in einzelnen Lebensbereichen. Wissen darüber ist notwendig, um in der Gesundheitsförderungspraxis das Gesundheitspotenzial sozialer Netzwerke bestmöglich zu nutzen. Methoden: Exemplarisch für das Setting Schule als Arbeitsort wurden mit 20 Volksschuldirektor/innen soziale Netzwerkanalysen durchgeführt. Daten aus Netzwerkkarten, problemzentrierten Interviews und Kurzfragebögen wurden trianguliert, um Aussagen über die Wirkweisen des sozialen Netzwerkes am Arbeitsplatz von Volksschuldirektor/innen auf deren Wohlbefinden zu ermitteln. Ergebnisse: Die Befragten bewerten die gesundheitlichen Auswirkungen des sozialen Netzwerkes am Arbeitsplatz als sehr hoch, wobei sowohl positive als auch negative Effekte auftreten. Starke gesundheitliche Wirkungen treten nur dann auf, wenn eine gewisse Stabilität des sozialen Netzwerkes wahrgenommen wird. Zu einem umfassenden Wohlbefinden trägt eine angemessene Kombination aus „strong ties“ und „weak ties“ im Arbeitsumfeld bei. Passende Ressourcen, die aus dem sozialen Netzwerk gewonnen werden, können die negative Wirkung damit verbundener Belastungen mildern. Schlussfolgerungen: Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist Ergebnis eines Zusammenspiels verschiedener Faktoren. Das Ausmaß anderer, nicht direkt mit dem sozialen Netzwerk in Zusammenhang stehender Belastungen, hat einen Einfluss auf die Wirkstärke des sozialen Netzwerkes. In Zukunft sind quantitative Studien notwendig, um die identifizierten Wirkweisen zu überprüfen. Für die Praxis wurden Maßnahmenempfehlungen auf Ebene der Schulleitung, der Einzelschule und des Schulsystems entwickelt. Diese gilt es, kombiniert umzusetzen, denn nur gesunde Schulleiter/innen können eine Schule gesund führen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11790/1399
ISSN: 0949-7013
DOI: 10.1055/s-0040-1708974
Rights: info:eu-repo/semantics/closedAccess
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