Please use this identifier to cite or link to this item: http://hdl.handle.net/20.500.11790/1103
Title: Psychosoziale Belastungen und Ressourcen von Volksschulleiter/innen - Eine triangulative Analyse der Bedeutung des sozialen Netzwerkes burgenländischer Volksschuldirektor/innen am Arbeitsplatz für das individuelle Beanspruchungserleben
Authors: Szabo, Barbara 
Issue Date: Jul-2018
Publisher: Karl Franzens Universität Graz
Abstract: Ausgangslage: Im Gegensatz zur umfassenden Lehrergesundheitsforschung liegen nur wenige Studien zur Gesundheit von Schulleitungen vor. Dieser Forschungsmangel kann angesichts aktueller Entwicklungen im österreichischen Schulsystem sowie der Schlüsselrolle, die Schulleiter/innen bei der Verwirklichung einer „guten, gesunden Schule“ haben, als dramatisch bezeichnet werden. Die „dünne“ Studienlage zeigt, dass soziale Interaktionen im Arbeitsalltag einen großen Einfluss auf die Schulleitergesundheit haben. Ziel und Methode: Daher war es Ziel der Arbeit, die Bedeutung des sozialen Netzwerkes am Arbeitsplatz für das Beanspruchungserleben von Schulleitungen zu untersuchen und Muster im psychosozialen Belastungs-Ressourcen-Beanspruchungserleben zu identifizieren. Hierfür wurden mit 20 Volksschuldirektor/innen triangulative soziale Netzwerkanalysen durchgeführt, die sich durch den kombinierten Einsatz von problemzentrierten Interviews, Kurzfragebögen und Netzwerkkarten auszeichneten. Die Daten wurden mit dem Verfahren empirisch begründeter Typenbildung nach Kluge (1999) ausgewertet. Ergebnisse: Die meisten Befragten schreiben dem sozialen Netzwerk am Arbeitsplatz eine hohe gesundheitliche Bedeutung zu. Es konnten in Abhängigkeit der individuell wahrgenommenen Belastungs-Ressourcen-Balance im Kontext sozialer Beziehungen zu Personen innerhalb und außerhalb der Schule vier Muster psychosozialen Belastungs-Ressourcen-Beanspruchungserlebens identifiziert werden. Diskussion: Die Arbeit liefert erstmals umfassende qualitative Erkenntnisse zur Volksschulleitergesundheit in Österreich, die die hohe Bandbreite an Ergebnissen in den bisherigen quantitativen Studien erklären können. Neben dem wissenschaftlichen Nutzen, der unter anderem in der Ermittlung gesundheitsförderlicher und -schädlicher Aspekte sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz liegt, liefert die Arbeit ein Repertoire an Handlungsempfehlungen für Schuldirektor/innen selbst sowie Akteur/innen in der Schulpolitik.
Description: Dissertation
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11790/1103
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